Blog / Aktuelles

Blog - 31.01.2016 Newsletter ...


Der Januar-Newsletter von Alexografie …:

(Auszug:)

AlexografieNewsletter0116

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Blog - 27.01.2016

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht! Oder: auch Telefonate.

Ein Anruf heute: „Hallo, ist Herr ….. zu sprechen?“

Ich: „Nein, er ist z.Zt. im Urlaub. Wie ist denn Ihr Name und worum geht es?“
Unbekannte: „Ich hab einen Vermittlungsbogen vom Arbeitsamt. Wann ist denn der Herr ….. wieder da?“

Ich: „Nächste Woche. Ich schlage Ihnen vor, sie bewerben sich auf dem üblichen Wege schriftlich, dann hat Herr ….. nach seinem Urlaub Ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig auf dem Tisch liegen.“

Unbekannte: „Nee, ich will den Job eigentlich sowieso nicht. Ich hab Arthrose und bin schon 61. Außerdem war die Bewerbungsfrist bis zum 15.01.2015.“

Ich: „Aha, das ist ja schon ein Weilchen her. Dann klären Sie doch das Ganze bitte mit der Agentur für Arbeit bzw. mit ihrem Arbeitsvermittler!“

Unbekannte: „Ach, das bringt doch sowie nix!“ …

Da hat sie wahrscheinlich sogar Recht.


Blog - 23.01.2016

Am 20.01.2016 wäre ein ehemals sehr guter Freund - Nikolaus von Leuchtenberg - 53 Jahre alt geworden. Viele Erinnerungen an eine schöne, interessante, lehrreiche und verrückte Zeit …

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Nico hat Musik über alles geliebt. Er lebte in ihr, mit ihr, für sie. Viele Musiker(innen) sind ihm auf seinem Weg begegnet. Da wären z.B. auch Chris. K. und seine Band „Desert Flower“, die gerade nach einem neuen Bassisten oder einer Bassistin Ausschau halten. 

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Bei Interesse bitte melden unter Mobil: 0178-5913745.


Blog - 17.01.2015 Dinge, die man (doch nicht) braucht

Dinge, die bitte unbedingt noch erfunden werden sollten …

Da wären z.B.:

  • Die Idioten-Fernbedienung: sie schaltet dem Typen hinter uns die Hupe ab, wenn wir bei grüner Ampel an der Kreuzung nicht sooofort losfahren und Leute, die gegen Flüchtlinge hetzen, automatisch für einen Kurs in „Kultur, Gesellschaft und Geschichte" auf der Volkshochschule anmeldet.
  • Die Butler-Drohne: Handy, Regenschirm, Autoschlüssel usw. trägt sie uns hinterher, sobald wir sie mal wieder vergessen haben.
  • Ein Frühwarnsystem: dass, einem ein Signal auf’s Handy schickt, bevor sich an der Kasse im Supermarkt wieder riesige Schlangen bilden und sich das Kreuz meiner Halskette automatisch falsch herum dreht, sobald ich die Türe öffne und "Jehovas Zeugen" vor mir stehen …

Evtl. werde ich diese Liste später noch fortführen - evtl.!



Blog - 12.01.2016 Goodbye David Bowie ...

Eine kleine, großartige, verrückte, bunte musikalische Zeitreise



Die Nachricht, dass David Bowie gestorben sei - mit 69 Jahren - traf mich am frühen Morgen des 11. Januar 2016 wie ein Schlag! Aber warum so schockiert? Täglich ereilen uns soviele Nachrichten, mit weitaus größerer Tragweite. Aber gerade darin liegt die Erkenntnis verborgen, dass uns mit einem Menschen, auch aus der Ferne und auch selbst dann, wenn man ihm nie persönlich begegnet ist, mehr verbunden hat. David Bowie galt bereits „ ...lebendig schon als unsterblich!" Er starb in New York an der seite seiner Familie. Doch hat er bereits mehrfach seine eigenen Tode überlebt: Alkohol, Kokain, Heroin, ca. 50 Zigaretten pro Tag, Herzinfarkt (2004).

Bereits im Alter von 12 Jahren war für mich Musik ein Lebenselexier. Während meine Klassenkamaradinnen in den 80ger Jahren lieber sogenannte „Feten“ besuchten und sich zu Grüppchen zusammenschlossen, lauschte ich dem Radio und versuchte mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln, den ein oder anderen Song mühselig auf Kassette aufzunehmen. Sogenannter Bandsalat waren da nur Eines der Übel jener Zeit. Ein anderes war, dass man ständig damit rechnen musste, gestört zu werden und z.B. das Gemecker der Mutter („Geht das auch leiser?“) mit verewigt wurde! Im Bandsalat auseinanderwurschteln war ich eine wahre Meisterin ;-) und hatte stets einen Bleistift in greifbarer Nähe, um „meine Musik“ zu retten. In meiner Nachbarschaft schloss ich Freundschaft mit einem älteren Jungen. Er hatte eine größere Sammlung an Musikkassetten und wir hörten sie oftmals heimlich zusammen. Und ja: uns interessierte nur die Musik - allen voran zu jener Zeit Depeche Mode. Er nahm für mich öfters Musik auf und schenkte mir seine Kassetten. Er war technisch sehr begabt und so verwunderte mich die gute Qualität der Aufnahmen auch nicht. Er wollte Comic-Zeichner werden. Seine besondere Begabung ist mir noch heute im Gedächtnis - ich hoffe, er hat seinen Weg gefunden … Eine seiner Zeichungen ziert mein Posiealbum aus der damaligen Zeit. Ich werde es in Ehren halten.

Dann entdeckte ich für mich später The Cure, Joy Division, The Smiths, The Chameleons, Bauhaus … um nur einige der Bands zu nennen, deren Musik mich und mein Leben maßgeblich beeinflusst hat.

Während z.B. Joy Division als Band zu meiner Zeit bereits nicht mehr existierten - nicht zuletzt aufgrund des Suizid des Sängers Ian Curtis 1980 - begleiteten mich die „anderen“ weiterhin lebendig - teilweise bis heute. The Cure, die sich in diesem Jahr auf Deutschland-Tour begeben, hätte ich beispielsweise nun noch einmal in November in Köln live erleben können - leider ausverkauft und ich habe zu spät von diesem Termin erfahren. Shit happens! :-( Was weiter lebt und bleibt: ist die Musik all’ jener, die bereits gegangen sind. Und nun reiht sich David Bowie leider mit ein - viel zu früh für meine Begriffe. Aber ein Rockstar, ein Künstler, jemand der sich wie er, ständig neu erfand, durchlebt einen schnelleren Prozess des Erlebens und Überlebens. Viele Jahre habe ich mit Musikern zusammen gearbeitet und ihr Lebenstil ist oftmals so weit von dem „unseren" entfernt, wie etwa die Entfernung zwischen Erde und Mond. Aber gerade das hat mich oftmals so fasziniert. Einen Musiker zu verstehen, ihn zu ergründen und in seine Seele zu blicken, ist eine enorme Herausforderung. Vor allem solche, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen oder gar den Status eines Stars erreicht haben. Daher auch die Faszination für mich, Musiker(innen) … Bands mit der Kamera einzufangen. Im Jahr 2000 widmete ich daher meine erste Ausstellung der Musik. Diese Zeit war für mich eine der erfahrungsreichsten überhaupt und teils entstanden aus diesen Begegnungen langjährige Freundschaften. Mein mehrfacher Aufenthalt in Berlin, Seite an Seite eines Musikers*, offenbarten mir weitere besondere musikalische Momente.

Auch die Entdeckung der o.g. Musik, das Entstehen von Freundschaften in dieser damaligen Zeit hat dazu geführt, dass ich stets mit offenen Augen und Ohren durch diese Welt schreite. „Heroes“ habe ich insbesondere Ende der 80er Jahre rauf und runter gehört … Zu dieser Zeit wohnte ich in einer WG. Meine Mitbewohnerzahl schwankte stets zwischen 6 - 10. Schlaf war Mangelware und hatte zu dieser Zeit kaum Bedeutung. Noch morgens um 4 Uhr kochten wir gemeinsam Nudeln mit Ketchup und lauschten neben einem Stapel Dosenbier der Musik - inzwischen von CD’s! - und tauschten uns darüber aus, wann wir welches Live-Konzert als nächstes besuchen wollten. Ich habe über die Jahre hinweg all’ meine Eintrittskarten aufgehoben. Einige sind leider inzwischen abhanden gekommen. Andere wiederum habe ich als wohlgehüteten Schatz aufgehoben: Stray Cats, The Cure, New Model Army, Green On Red, Lenigrad Cowboys, EA 80, Killing Joke, Depeche Mode, später SAGA, Kings’X, Pothead, Van Morrison, Ngueyn Le Trio, Jeff Beck, Knorkator … uvm.  Ich erinnere mich an jedes einzelne dieser Live-Konzert und auch mit wem ich diese besonderen Momente und Erlebnisse geteilt habe. Keine davon möchte ich je missen! Sie geben meinem Leben einen ganz besonderen Wert. Und an dieser Stelle möchte ich sagen: 

Danke David Bowie - trotz, dass ich Dich nie live erleben durfte. Du warst einer meiner „Heroes“. Und ich weiß, dass Du viele Musiker maßgeblich beeinflusst hast und Du viele durch Deine Inspiration erst dazu gemacht hast!

R.I.P.

* auch in Erinnerung an Lutz G. („Plan B“), der bereits am 22.01.2009 ebenfalls viel zu früh von uns gegangen ist. 

Danke, dass ich Dir begegnen durfte, Lutz!

Blog - 10.01.2015 Ein (verspäteter) Nachruf ...

Wo ist Norbert Felzl? … fragte sich Bruno Zacke.

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Ich selbst bin Norbert Felzl persönlich nie begegnet. Aber hier und da, seinen Fotografien, die er im Web (und hoffentlich auch darüber hinaus) hinterlassen hat.

Hier der Nachruf von Bruno Zacke zu Norbert Felzl (geb. 1943 in Wien war zuerst Berufsmusiker, Straßenkünstler und Kunstmaler - 1993 begann er, sich der Fotografie zu widmen), der bereits am 18.08.2014 verstarb. Ein weiterer Nachruf ist auf der Website von Pfotenfotografie zu finden.




Blog - 08.01.2015 Wünsche & Vorsätze ...

Eine schöne E-Mail hat mich am Jahresanfang von Frau Patrica H.-R. (Geschäftsführerin einer renomierten Sprachschule) erreicht:


… Zum Thema "Wünsche" und "Vorsätze" anlässlich des neuen Jahres habe ich mir einige Gedanken gemacht. So viele Menschen haben Wünsche und machen Vorsätze und erleben jedes Mal Enttäuschungen. Weil ihre Wünsche nicht in Erfüllung gehen und sie ihre Vorsätze meistens brechen.

Wie viele Menschen nehmen sich vor, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben? Mehr Zeit mit der Familie oder dem Partner zu verbringen? Abzunehmen? Erfolgreicher zu werden? Und spätestens Ende März ist bei den Meisten wieder alles beim Alten! Nur der Frust über den Misserfolg, der bleibt!

Wäre es nicht viel schöner, einfach den Moment zu genießen? Die Gegenwart, das Jetzt? Ohne der Vergangenheit nachzutrauern oder der Zukunft entgegen zu fiebern? Vielleicht liegt darin der Schlüssel zur Zufriedenheit. Weniger Vorsätze und mehr Erfüllung....

Es gibt eine wunderschöne Geschichte "The Precious Present" von Spencer Johnson. Diese spielt mit der Bedeutung des Wortes "present" in eindrucksvoller Weise.

Hier ist ein Auszug, der den Kern der Geschichte sehr gut ausdrückt:

"THE PRESENT HAS NOTHING TO DO WITH WISHING. . . WHEN YOU HAVE THE PRESENT YOU WILL BE PERFECTLY CONTENT TO BE WHERE YOU ARE. . . THE RICHNESS OF THE PRESENT COMES FROM ITS OWN SOURCE. . . THE PRESENT IS NOT SOMETHING THAT SOMEONE GIVES YOU. . . IT IS SOMETHING THAT YOU GIVE TO YOURSELF  . . ."

Sinnhaft übersetzt....

"Die Gegenwart hat nichts mit Wünschen zu tun. Wenn Du in der Gegenwart bist, dann bist Du damit zufrieden. Der Reichtum der Gegenwart kommt aus der Quelle der Gegenwart. Es ist kein Geschenk, dass Dir jemand gibt, es ist etwas, dass Du Dir selbst schenkst …"


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen "the precious present" für das kommende Jahre und die Jahre die ihm folgen.


Herzlichst Patricia H.-R.

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Im „Hier & Jetzt“ zu leben fällt sicherlich sehr vielen Menschen schwer. Der permanenten Reizüberflutung der digitalen Medien - das Empfangen von Alles & Jedem überall zu jeder Zeit, das mehr oder weniger ständig Erreichbarsein „müssen“ oder gar „wollen“. Dem gekonnt auszuweichen, ist eine der großen Herausfordungen unserer Gegenwart.

Blog - 02.01.2016

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Schwups … und man ist im Jahr 2016 „gelandet“ - schneller, als man gucken kann. Apropos „gucken“: da gibt es ja noch ein Projekt - nämlich „Notes of Troisdorf“ - entstanden aus dem ehem. Projekt „TroMoSomen - Troisdorf Montag bis Sonntag “ (ein ehem. Zeitungsartikel dazu aus 12/2007 s. u.).

Also: guckt Euch um … alles Weitere dazu findet Ihr auf  www.Notes-of-Troisdorf.de  bzw.  www.TroMoSomen.de !

(Der aktuelle Artikel dazu im EXTRA BLATT ist hier zu finden …)




TroMoTomenExtrablatt121207
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