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Blog - 28.02.2015 Making Of ...

Zwei Tage in Düsseldorf zum Fotoshooting. Mit der Deutschen Bahn hin und zurück. Bis zu 25 Minuten Verspätung inbegriffen.

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Doch Verspätung beim Erscheinen des neuen Kataloges für den Weltmarktführer im Bereich Zweithaar soll es nicht geben! Deshalb ging es mit vereinter Frauenpower an die Arbeit. Bis zu 12 Damen ;) - verteilt auf beide Tage - tummelten sich im Fotostudio. Achja: und ein junger, sympathischer Mann als Fotoassistent war anwesend und eifrig bei der Sache. Jeder hatte seine Aufgabe(n). Meine war das Making Of …

Am 1. Tag klappte mit der Deutschen Bahn alles pünktlich. In Düsseldorf am Hauptbahnhof angekommen nahm ich mir ein Taxi. Der Taxifahrer hatte ungefähr den Körperumfang von Rainer Callmund. Ich warf verstohlen einen Blick zur Seite, um zu schauen, ob er nicht die Handbremse verdeckte. Für den Fall der Fälle; man weiß ja nie … Doch sie war sichtbar - die Handbremse. O.K., ich war beruhigt. Dass er zuvor nicht mal ausstieg, um mir die Tür zu öffnen und mir bei meinem ganzen Gepäck zu helfen, machte mich schon ein wenig wütend. Gesprächig war er auch nicht. Als ich ihn fragte, wie lange wir etwa für die Strecke bis zum Fotostudio brauchten, bekam ich keine Antwort. Sprach er kein Deutsch? War er taub? … dachte ich bei mir. Doch dann kamen ein paar flüchtige Worte bzw. Erklärungen bzgl. der ganzen Einbahnstraßen in Düsseldorf. Knappe 4 km betrug die Wegstrecke, wie ich dann Dank Smartphone und Google herausfand. Ich kam unbeschadet am Zielort an - pünktlich!

Knapp 30 Min. am kalten Startbahnhof in Siegburg (am 2. Tag) herumzusitzen mit einer noch nicht ganz auskurrierten Grippe ist alles andere als spaßig. Aber: nur die Harten kommen in den Garten! So klemmte ich mir eine Fotozeitschrift unter den Arm und hockte mich im Wartehäuschen auf Gleis 3 mit meinem ganzen Gepäck (ich nenne es meistens: Fotogeraffel) auf meine vier (oder doch fünf?) Buchstaben. So hatte ich zwangsläufig mal Zeit zum Lesen. Als der ICE dann endlich einfuhr, ergatterte ich einen guten Platz - ohne Sitzplatzreservierung. *Daumenhoch*! Von der stickigen Luft reden wir hier jetzt mal nicht. Und auch nicht von den ganzen hustenden und schniefenden Menschen im Zugabteil. Die Grippewelle schlug weiterhin um sich.

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Erneut in Düsseldorf am Hauptbahnhof angekommen, nahm ich mir wieder ein Taxi. Ich erwischte einen Kamikazefahrer asiatischer Herkunft. Zum Glück hatte ich nur wenig gefrühstückt, sonst hätte es im Taxi eine Riesensauerei gegeben! Ich konnte mich nur einmal in meinem bisherigen Leben an eine solch rasante Taxifahrt erinnern: das war vor vielen Jahren in Paris. Aber es kam noch besser! Er fuchtelte mit der rechten Hand wild auf seinem Navigationsgerät herum, bis mir dann klar wurde, dass es scheinbar nicht funktionierte. Oder? Als er mich dann nochmal nach der Straße fragte und ich sie ihm auch nochmal nannte, sagte er: „Ah, Düsselgasse!“ Ich: „Nein, Düsselstraße!“ … es nützte nichts, entweder wollten seine Finger nicht oder das Navigationssystem streikte. Dann fragte er mich: „Haben Sie Navi?“ Ich: "Ähm, wohl kaum. Ich bin mit dem Zug angereist und sitze jetzt … mmmh in einem Taxi!“ Dann machte er eine Vollbremsung auf der dreispurigen Straße und öffenete das Fenster. Neben uns stand rechts ein weiteres Taxi. Er brüllte aus dem Fenster: „Hey, Kollega! Wo ist Düsselstlaße?“ Der Kollega guckte verdutzt. Ich hatte inzwischen auch das Fenster hinten rechts geöffnet, als dieser sich zu mir umdrehte und meinte: „Am besten steigen Sie ganz schnell wieder aus!“ Waaas? Zu spät! Mein Kamikazefahrer trat aufs Gaspedal und fuhr weiter! War das eine Entführung??? Ich wollte zu einem Fotoshooting und nicht zu den Dreharbeiten eines Actionfilms! Mir schossen die wildesten Gedanken durch den Kopf. Ich gab ihm dann noch zu vestehen, er möge bitte die Taxiuhr ausschalten - was er auch tat - und betete zum Himmel, dass ich heil ankam! Jedenfalls hatte ich nicht vor, mit einem Sprung und meinem ganzen Fotogeraffel auf der voll befahren Straße aus einem fahrenden Taxi zu springen. Seltsame Taxifahrer gibt es in Düsseldorf!

Wir kamen an! „10 Euro!“ meinte er gnädig. Trinkgeld gab ich diesmal keins. Ich kletterte eiligst aus dem Taxi, bevor die Fahrt mit Vollgas weiterging und flüchtete ins Fotostudio! Puuuh … Noch am selben Tag hockte - nein stand! - ich am späteren Nachmittag am Düsseldorfer Hauptbahnhof herum und wartete … auf den ICE - der, man ahnt es natürlich - Verspätung hatte! Es rasten unzählige Menschen an mir vorbei. Die Lautstärke war auch nicht gerade das, was man „zur Ruhe kommen“ nennen konnte. Mein Magen knurrte. Ich schleppte mich und mein ganzes Fotogerafffel zur nächsten „Fressbude“ und stellte mich in eine lange Schlange. Eine kleine Portion Kartoffelecken für 2,- €. Ich versuchte, so voll bepackt, wie ich war, im Gehen zu essen. Denn ein ruhiges Plätzchen zum Sitzen fand sich hier nirgends. Dann wartete ich und wartete … bis der ICE endlich kam und ich die Heimreise antreten konnte. Als ich in Siegburg ankam, wurde der Himmel bereits dunkel.

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Doch nun zum Fotoshooting: es ging an beiden Tagen emsig zur Sache. In einer recht lockeren Atmosphäre wurde geschminkt, gekämmt, geföhnt, gestylt und vor allem: fotografiert. Die insgesamt fünf Fotomodelle unterschiedlichen Typs im Alter von 21 bis 71 Jahren waren geduldig und schlüpften im fliegenden Wechsel in ihre Kleider. Soviel Schuhe auf einen Haufen sah man auch nicht alle Tage. Ein Augenschmaus für jede Frau. Besonders begeistert hat mich übrigens das 21-jährige Fotomodel Anna-Maria (oben re. und hier re. im Bild). Sie leidet augrund einer Autoimunkrankheit an Alopecia Areata. Sie trägt daher überwiegend eine Perücke, geht jedoch mit dem Thema, eine „Glatze“ zu haben, offen und mutig um und setzt somit ein Zeichen für viele andere Betroffene. 

Ebenso beeindruckte mich auch das Fotomodel Marzena (letztes Foto unten re. u. li.): ihr ist das Tragen einer Perücke nicht unbekannt. Sie erkrankte vor Jahren an Krebs und musste sich einer langen Chemotherapie unterziehen.

Und: Model Julia! Nahezu schon eine Seltenheit: ihr stand jede Perücke - egal ob blond, braun, rötlich oder grau … ob kurz, lang, stufig, glatt oder lockig.


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Die MakeUp-Artistin aus Berlin leistete ebenso tolle Arbeit, hatte immer ein Lächeln im Gesicht und einen Witz auf den Lippen - ganz nach Berliner Art :) (wer mich kennt, weiß ja, ich liebe (die) Berlin(er)!). Die Haarstylistin kämmte hier, schnitt dort und zupfte die Models gekonnt in Form. Die Verantwortlichen waren auch vor Ort und packten fleißig mit an. Auch im Vorfeld hatten sie schon tolle Arbeit geleistet. Eine gute Vorbereitung ist eben alles! 


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Tja - und jetzt sitze ich hier in meiner „Dunkelkammer“ - von beiden Tagen des Fotoshootings muss eine große Menge an Fotos gesichert, gesichtet, ausgewählt und bearbeitet werden. Eine große Anzahl von Fotos ist relativ als Ergebnis von zwei Tagen bei einem solchen Shooting. Für Fotografen ist dies keineswegs erschreckend ;-), wenn man gute Arbeit leisten will. Heißt also: viel zu tun für mich an diesem Wochenende! Staubsauger & Co., den Berg ungebügelter Wäsche sowie den unerledigten Einkaufszettel verbannte ich aus meinem Augenwinkel und konzentrierte mich ganz auf meine Fotos. Um 16.00 Uhr erhielt ich Unterstützung: meine männliche „Haushaltshilfe“. Da diese vorzüglich kochen kann, musste ich mir also um’s Essen keine Sorgen machen (Danke Dir *schmatz*!).


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Nach eine 30-minütigen Pause machte ich mich weiter an die Arbeit. Das Unternehmen als Arbeitgeber hat ein Ziel: „Fill the globe with smiles!“ Ein gutes Ziel, wenn man bedenkt, dass man in dieser Branche vor allem viele Chemopatienten - und Menschen wie Anna-Maria - wieder ein wenig glücklicher machen kann … Ich hoffe, ich konnte mit meiner Arbeit das Erreichen dieses Zieles mit unterstützen.

Blog - 21.02.2015

Die Grippewelle schlägt um sich und hat nun - leider :-( - auch mich erwischt. Arzttermin? Keine Chance! Alle Praxen überfüllt bzw. es werden keine Patienten mehr angenommen bzw. notfalls wird man direkt an das örtliche Krankenhaus verwiesen! Schönen Dank auch. Ich blieb hartnäckig; zumal es mir von Stunde zu Stunde schlechter ging und dann hatte ich Glück, endlich um 17.40 Uhr einem „Gott in weiß“ ;-) gegenübertreten zu können - noch dazu nur wenige Kilometer von zu Hause entfernt. Dieser sagte mir zum Schluss noch: „Wir haben hier in den letzten Tagen den halben Ort bereits krankschreiben und strengste Bettruhe verordnen müssen!“ Du gütiger Himmel … was für eine Vorstellung. Später vernahm ich ihm Radio das selbst dort im Sender Notbesetzung herrscht und auch im hiesigen Rathaus die Ämter ebenfalls teilweise nur notbesetzt sind.

Nun denn. Seit Donnerstag hüte ich also den Stammplatz vor dem Fernseher und stelle mal wieder mit Erschrecken fest, wie schlecht das TV-Programm ist. Zwischen „Verdachtsfälle“ und „Betrugsfälle“ kommt auch sonst nichts Gescheites. Betrogen ist hier nur derjenige, der sich vor dem Fernseher mit Intelligenz gefüllte Inhalte erhofft. Hier und da konnte ich zumindest ein paar gute Dokumentationen über Natur & Landschaft verfolgen - immerhin! 

Dass eine Grippe einen so in die Knie zwingt ist das eine. Dass das verschriebene Medikament mir jedoch noch ein paar Pfunde vom Leib zwingt ist das andere: heftige Bauchkrämpfe … und nix an Essbarem bleibt da, wo ich es hinbefördert habe! Ich will hier jetzt jedoch nicht näher drauf eingehen ;-) Mein Spiegelbild gleicht einem Zombie. Die Nächte sind ein einziges Grauen. Es gibt nichts, was mir nicht weh tut. So fühlt man sich allerhöchstens mit 90 Jahren auf dem Buckel. Aber nee, ich glaube, so hat sich nicht mal Johannes Heesters mit 107 Jahren gefühlt! Ich huste mir zudem noch die Lunge aus dem Leib und höre mich an wie ein ausgedientes Ofenrohr. Ich mag nicht mehr. Ich WILL wieder gesund werden!!! 

Das Medikament soll bereits nach 3 Tagen erste Anzeichen von Besserung herbeiführen - drei lange Tage … Aber, was jammere ich! Schließlich werde ich in meinem Job u.a. fast täglich mit dem Thema Chemotherapie konfrontiert - sprich: Krebs. All' diejenigen Menschen wären froh, wenn ihnen ein Medikament bereits nach 3 Tagen helfen würde ...

Heute geht es ein klein wenig besser, obwohl ich immer noch das Gefühl habe, als hätten mich ein 7,5-Tonner und ein Traktor gleichzeitig überrollt.

Leider fiel somit auch die für heute Abend gaplante Wanderung durch die Wahner Heide aus - sehr schade! Ich hatte mir einige tolle Fotos erhofft. Doch meine „bessere Hälfte“ :o) hat mich für einen kurzen Abendspaziergang an die Hand genommen und so bin ich wenigstens mal für 20 Minuten an die frische Luft gekommen. Doch was passiert? Es fängt an zu regnen! Egal - krank bin ich ja eh schon ;-) Und es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Doch es blieb bei einigen wenigen Regentropfen, also halb so schlimm. Die frische Luft tat gut. Das war die Hauptsache und ich konnte so dem sich nahenden „Budenkoller“ entgehen!

Achja: alle die mich (gut) kennen, wissen, das Langeweile ein Fremdwort für mich ist! Ich liege auf dem Sofa, zappe herum, denke nach, schleppe mich hier und da an meinen Computer, um mein Fotoarchiv mal auf Vordermann zu bringen. Doch auch das halte ich keine 20 Minuten aus und meine Augen machen schlapp. Wer auch immer mir das angehangen hat, er kann es gerne wieder haben! 

Krank sein ist doof - in jeglicher Hinsicht. Fernsehgucken macht einen (heutzutage) noch doofer. In den Nachrichten erscheinen nur Negativschlagzeilen. Im Zeitungsstapel fische ich ein paar Zahlenrätsel heraus, aber auch da machen meine Augen schlapp und mein Brummschädel streikt. Ich gebe nicht auf … 

Um 15.00 Uhr beginne ich eine Küchenschlacht: 5 Eier, Mehl, Butter, Zucker usw. ergeben einen herrlichen Waffelteig, den ich zwar nicht riechen kann, aber egal! Immer noch sinnvoller, als vor dem Fernsher dahin zu vegitieren und: 

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ich kann ein paar Menschen eine Freude machen - besonders meinem Männe :) Pflaumenmus, Puderzucker und dergleichen finden sich auch noch im Küchenschrank. Juchhuuu ….

Vor einem glühendem Waffeleisen zu stehen ist zwar in dem Zustand auch nicht ganz ohne, aber ich habe ja einen kräftigen Kerl ;-) in der Nähe, der ein Auge auf mich hat (meistens auch zwei).

Es ist jetzt übrigens schon 19:54 Uhr - es sind noch ca. 5 Waffeln übrig - für Sonntag. Nochmal: juchhuuuuu!

Blog - 16.02.2015 Karneval in Troisdorf

Eine kleine Fotodokumentation der Karnevalszüge in der Troisdorfer Innenstadt (15.02.2015) Troisdorf-Oberlar (16.02.2015) und und zeigt: der Wettergott muss ein Karnevalsjecke sein ;-) Kein Tropfen Regen, kein Sturm, kein Schnee - dafür Sonne und viel Spaß un’ Freud’!

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Blog - 11.02.2015

In meinem Foto-Archiv aus 2009 gefunden - und seinerzeit entdeckt auf dem ehem. Kasernengelände in der Wahner Heide:

SchildWahnheide250109

Weiterhin hat nun auch „Herr Fröhlich“ bei Alexografie seinen Platz erhalten:

HerrFoehlichreifen210203


Selbstkompetenz


Zu wissen, wer man ist - das bedeutet  Selbstkompetenz. Man weiß, wo man hin möchte und besitzt die Fähigkeit, auf das Erreichen seiner Ziele hinzuarbeiten.

Dazu gehören vor allem folgende Fähigkeiten:

  • Eigeninitiative
  • Entschlusskraft & Entschlossenheit
  • Flexibilität
  • Kritikfähigkeit
  • Selbstvertrauen

Eine hohe Selbstkompetenz zu besitzen, bedeutet vor allem auch, sich selbst führen zu können = Selbstmanagement!  Hierzu muss man in der Lage sein, sich selbst zu erkennen, um die eigene Persönlichkeit zu reflektieren. Das versetzt einen in die Lage, eigene Reaktionsmuster notfalls durchbrechen und somit nicht vertretbare Handlungen von vornherein ausschließen zu können. 

Menschen mit einer hohen Selbstkompetenz suchen nach Möglichkeiten und nicht nach Ausreden! 

Klar definierte Ziele bestimmen ihren Weg und sie konzentrieren sich auf das, was sie selbst beeinflussen können. Man muss sich der eigenen Rolle, Identität und Verantwortung in seinem täglichen Handeln bewusst sein und wissen, welche möglichen Reaktionen das eigene Handeln hervorruft - denn: 

Aktion = Reaktion!

Weitere wichtige Voraussetzungen für eine gute Selbstkompetzen sind Kreativität und Kommunikation.

Zu den Menschen, die sich kaum oder gar nicht selbst reflektieren, zählt vor allem die folgende Spezie:

Der/die klassische „Beleidigte“, der/die „Dramatiker(in)“ und: der/die „Sensible“. Wie geht man mit solchen Mensch im beruflichen Alltag um? Verständnis zeigen hat seine Grenzen - daher gilt: Klartext sprechen!

Der/die Beleidigte:

Oft weiß man nicht mal genau, warum sie gekränkt sind oder so wirken und sie besitzen schon fast eine beängstigend negative Energie, in dessen Nähe man nicht umhinkommt, sich grundsätzlich unwohl zu fühlen.

Solche Menschen haben nie gelernt, Konflikte zu lösen. Ihre ständige Art, des „gekränkt Wirkens“ ist Ausdruck einer enormen Hilflosigkeit. Sie haben nie gelernt, zu streiten und, dass dies sogar eine befreiende Wirkung haben kann - z.B. auch nach dem Motto: ‚Ein Gewitter reinigt die Luft!‘ … und in dieser Luft kann man hinterher wieder frei(er) atmen. In ihrer Konfliktscheue niegen sie zudem dazu, dem Betreffenden aus dem Weg zu gehen, anstatt das Gespräch zu suchen. Fordert man sie heraus, rennen sie lieber zum Vorgesetzten und beschweren sie gnadenlos über das Gefühl, man würde sie ungerecht behandeln. Sachlichkeit fällt ihnen schwer und oftmals verletzen sie dabei auch andere, um von eigenen Defiziten abzulenken. Bietet man ihnen Hilfe an, fühlen sie sich sogleich in die Enge gedrängt.

Hier gilt es, klare Genzen aufzuzeigen: man muss sich für eine Kränkung nicht verantwortlich fühlen, wenn darüber nicht gesprochen wird! Man muss die Initiative ergreifen und auf einer sachlichen Ebene klarstellen: „Künftig möchte ich, das wir das besser in den Griff bekommen!“ Bieten sie klar Gesprächsbereitschaft an: „Ich möchte mit Dir darüber reden, wie wir unsere Zusammenarbeit verbessern können. Denn wir sind beide Teil eines Teams!“ Die Betonung liegt hier auf WIR, um hier die Gemeinsamkeit klar herauszustellen.

Der/die Dramatiker(in):

Alles ist schlecht, alle sind schlecht - kurz auf den Punkt gebracht, ist das die Botschaft, die diese Menschen nahezu ständig verbreiten. Das Problem ist für sie interessanter, als die Lösung. Sie verlangen von anderen Selbstdisziplin, leben diese aber selbst nicht vor. Sie motivieren nicht, sondern demotivieren. Sich selbst den Spiegel vorhalten, zählt nicht unbedingt zu ihren Stärken

Solche Menschen empfinden Probleme oftmals als Bedrohung und nicht als Herausforderung. Mit anderen Worten: sie fühlen sich - und wirken - stets überfordert. 

Ofmals betreiben sie auch blinden Aktionismus, machen aus „Mücken Elefanten“, posaunen alles groß heraus, anstatt erstmal in sich zu gehen, Probleme zu analysieren und dann gezielt Lösungen anzustreben. Erstmal „eine Nacht drüber schlafen“, ist nicht unbedingt ihr Ding. Sie sehen vielmehr alles als ihre große Bühne und präsentieren sich als Selbstdarsteller. Grob umschrieben: oftmals verbergen sich dahinter auch Kompetenzvortäuscher!

Auch hier gilt es, klare Grenzen zu ziehen und gezielt nachzufragen: „Was wäre denn Deiner Meinung nach die Lösung?“ Oder: „Was hälst Du von folgender Lösung …?“ Man kann auch die Rollen tauschen: „Du, ich habe folgendes Problem. Was meinst Du, wie wir das lösen könnten?“ Solche Möglichkeiten kann man wiederholen und dem/der Dramatiker(in) so bewusst machen, dass es viel efektiver ist, sich der Lösung zu widmen, als stets Zeit damit zu verschwenden, Themen unnötig zu problematisieren - davon werden sie ja schließlich nicht besser.

Schlagen Sie ihm auch ruhig mal vor, erst einmal eine Nacht drüber zu schlafen, und sich am nächsten Tag Zeit dafür zu nehmen, sich einmal in Ruhe zusammenzustezen, das Probelm zu analysieren und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Der/die Sensible:

Das Radio ist zu laut, er/sie kann sich nicht konzentrieren. Die Luft ist zu stickig oder es zieht. Es ist zu warm, es ist zu kalt. Das Licht blendet, es ist zu dunkel … usw. Der/die Sensible fordert ständige Rücksichtnahme und stets hat man das Gefühl, in seiner/ihrer Nähe nahzu alles falsch zu machen. Die Antennen solcher Menschen sind stets auf die eigene Befindlichkeit ausgerichtet.

Es gibt nur ein Prinzip: Regeln aushandeln. Denn alles ist ein Frage des Kompromisses. Ist die Luft zu stickig, einigt man sich auf ein 10-minütiges Stoßlüften. Blendet das Licht durch’s Fenster und behindert so die Bildschirmarbeit, dann tüftelt man gemeinsam aus, ob die Jalousie weiter runter oder weiter rauf gezogen wird oder ob evtl. andere Lichtquellen stören und wie man hier etwas verbessern kann usw. Das ganze Geheimnis liegt also darin: freundlich zu reagieren und auch hier gemeinsam Lösungsansätze und Kompromisse zu finden!


Teamplayer  haben die Fähigkeit mitzufühlen bzw. besitzen ein hohes Maß an Empahtievermögen. Sie sind in der Lage, sich regelmäßig selbst zu reflektieren, können daher auch besser kooperieren und sind erfolgreicher, weil sie mit anderen an „einem Strang ziehen“. Und: sie feiern auch die Erfolge anderer, weil sie das Gesamte nie aus den Augen verlieren.

Solche Menschen führen Teams oftmals erfolgreich ans Ziel. 


Prüfe Dich jeden Tag - und sage dann:




© Text & Grafik: Alex We Hillgemann / Alexografie - 2015

Blog - 07.02.2015

Neuzugang in der Rubrik Produktfotogafie:

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(Klick oben auf’s Bild!)


Ansonsten plane ich derzeit eine kleine Reise im Frühjahr in ca. 1.500 m Höhe. Also: abwarten und gespannt sein … ;o)

© Alex We Hillgemann / www.alexografie.de  -  Alle Rechte vorbehalten!