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Blog - 29.08.2017 Finale der „FÖRDER.EI 2017“ ...

 1 : 0 für das Vereinsleben in Troisdorf!  

Abschluss der erfolgreichen Stadtwerke-FÖRDER.EI-Aktion beim letzten Heimspiel der Troisdorf Jets

Noch bevor das Regionalligaspiel (und damit auch das letzte Saison-Heimspiel) der „Troisdorf Jets“ gegen die „Solingen Paladins“ im Aggerstadion am Sa., 26.08.2017, startete, erhielten alle FÖRDER.EI-Vereine von den Stadtwerke Troisdorf die Chance auf ein letztes FÖRDER.EI 2017. Den Hauptgewinn – ein FÖRDER.EI im Wert von 500,- € – zog vor über 400 Zuschauern der Matrosen-, Damen- und Kindertanzcorps Blau-Weiß Troisdorf e.V.! Der Verein kann nun jedem neuen Mitglied eine Tanzsportuniform stellen.

Damit wollen die Troisdorfer Stadtwerke ihren Beitrag leisten, dass Troisdorf eine lebendige und vielfältige Stadt bleibt - so Peter Blatzheim (Geschäftsführer der Stadtwerke Troisdorf). Bereits zum zweiten Mal konnten somit viele Menschen dazu bewegt werden, sich für das Troisdorfer Vereinsleben einzusetzen.

In den letzten Wochen und Monaten hatten sich rund 50 Vereine aus Troisdorf, Hennef und Neunkirchen-Seelscheid um FÖRDER.EIER bemüht. Für das ausgeschriebene Geld sollen u.a. ein Dach für ein Vereinsheim und ein Bolzplatz für Kinder gefördert werden. Die Stadtwerke Troisdorf waren mit der Aktion erstmals am 20. April 2016 an den Start gegangen. Der Energieversorger hat damit 2016 und 2017 jeweils mehr als 20.000 € für das Vereinsleben der Stadt zur Verfügung gestellt. Das Fördergeld wird dann Anfang Oktober ausgezahlt. 

(Weitere Infos zum FÖRDER.EI gibt es hier …)

Für die "Troisdorf Jets" endete das Spiel gegen die „Solingen Paladins" mit weniger Freude: denn bei ihrem letzten Ligaauftritt fiel die Niederlage gegen die „Solingen Paladins“ mit einem 0:33 doch höher aus, als man erwartet hatte. Die „Solingen Paladins“ galten allerdings als unschlagbarer Gast im Aggerstadtion.

Alexografie hat einige bildhafte Momente an diesem Samstag eingefangen …:

Blog - 27.08.2017 Wahner Heide

Es war bereits nach Sonnenaufgang am heutigen Sonntag. Noch zierten einige leichte Nebelschwaden die Wahner Heide und brachten unzählige Spinnweben zum Vorschein …:

(P.S.: Und diese gemeinsamen Spaziergänge zu Zweit bleiben für immer unvergessen ….)


Blog - 23.08.2017 Zur letzten Träne

 Zeit vergeht - doch „Janni“ besteht …  und das nun schon seit vielen, vielen Jahren. So wird die Gaststätte nämlich liebevoll von ihren treuen Stammgästen genannt. Da heißt es schlichtweg: „Wir gehen heute um Janni! 

Ich kenne die Gaststätte schon seit meiner Kindheit. An der Theke gab’s Erdnüsse und `ne kühle Limo, wenn man sich mal vom Spielen an heißen Sommertagen etwas Abkühlung gönnen wollte. Beim „Janni“ wurde immer jeder freundlich empfangen - egal, ob jung oder alt. Man fühlte sich dort stets wie zu Hause.

Und da gibt es ja diesen Song  „Die kleine Kneipe“ …:

Die kleine Kneipe in unserer Straße,

da wo das Leben noch lebenswert ist,

dort in der Kneipe in unserer Straße,

da fragt Dich keiner was Du hast oder bist ...


Richtigerweise heißt die Gaststätte „Zur letzten Träne“, weil sie sich direkt in der Nähe des Nordfriedhofes in Siegburg befindet. So fanden dort seinerzeit auch Trauerfeiern statt. Aber ebenso auch Hochzeitsfeiern! Der dazugehörige Saal lädt zu allerlei Feierlichkeiten ein.

Und hier die Adresse:

Gaststätte „Zur letzten Träne", Aulgasse 123, 53721 Siegburg (Tel. 02241-62184)*

* Parkplätze direkt re. neben dem Gebäude

Nun wird die Gaststätte an die nächste Generation weitergereicht. Und das bringt natürlich Veränderungen mit sich. Veränderungen? Keine Sorge - Stammgäste, wie auch neue Gäste, sind wie immer herzlich willkommen,  dürfen gespannt sein und sich auf griechische Gastfreundlichkeit freuen. Und: natürlich griechische Hausmannskost, allerlei Spezialitäten uvm. …

Mehr wird (noch) nicht verraten! Aber hier schon mal ein kleiner bildhafter Auszug ;-) …:

Blog - 20.08.2017 Wahner Heide

Sonntag. Noch viel zu früh - eigentlich … Kurz nach 06.00 Uhr klingelte der Wecker. Diesmal wollte ich so gaaaar nicht aus dem Bett ;-) Wie gut, wenn man dann einen Lebenswegbegleiter ;-x hat, der einen ermuntert. Und so standen wir gegen ca. 07.00 Uhr im frühen Morgengrauen wieder in der wunderschönen Wahner Heide:

Blog - 16.08.2017 Neuzugang bei den „TroMoSomen"

Ein „Liebesschloss“ der besonderen Art entdeckte Alexografie im Troisdorfer Wald- und Tierpark und erhält damit ein Platz bei den „TroMoSomen“ bzw. „Notes of Troisdorf“ - seht selbst:

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Die „Galierei Buntes“ hat ebenfalls Zuwachs bekommen:


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Blog - 15.08.2018 Energie mit Rad und Segway erfahren


 Energie mit Rad und Segway erfahren 

Stadtwerke Troisdorf laden zum Familienausflug ein 

Pressefoto Radtour2016

Zur traditionellen Familien-Fahrradtour laden die Stadtwerke Troisdorf und der Radsportverein RV Blitz Spich am 3. September 2017 ein. Stadtwerke-Mitarbeiter gewähren auf der 15 Kilometer langen Strecke an Haltepunkten wie einer Umspannanlage oder dem Freizeitbad AGGUA Einblicke in die Technik moderner Energie- und Wasserversorgung. Kinder lernen die Welt der Energie spielerisch kennen und beim abschließenden Quiz gibt es Preise zu gewinnen. 

Für das leibliche Wohl wird ebenso gesorgt. Die energiegeladene Tour startet um 10:00 Uhr am Kundenzentrum und endet gegen 16:00 Uhr am Eschmarer Wasserwerk. 

Bitte frühzeitig anmelden!
Die Stadtwerke verleihen darüber hinaus – nach einer Einweisung – zehn Segways und jeweils einen Schutzhelm für je 35 Euro. Die potenziellen Nutzer müssen mindestens einen Mofa-Führerschein besitzen. Wer mitfahren möchte, kann sich telefonisch unter 02241-888-227 oder per Mail an engelsg@stadtwerke-troisdorf.de melden. Anmeldeschluss ist der 22. August 2017!

Was? Rad- und Segwaytour
Wo? Von den Stadtwerken Troisdorf bis zum Wasserwerk Eschmar
Wann?  Sonntag, den 3.September von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weitere Infos: www.stadtwerke-troisdorf.de


Quelle & Bildnachweis: Pressemitteilung v. 14.08.2017 - Stadtwerke Troisdorf GmbH, Poststr. 105, 53840 Troisdorf

Blog - 14.08.2017 Bad Münster am Stein - Ebernburg

Schnell ein paar Sachen gepackt - incl. Kamera - und ab ins Wochenende nach Bad Münster am Stein - Ebernburg. Bereits im September 2016 waren wir dort - deshalb hier nur ein kleiner Einblick. Denn vor allem wollten wir einen, bei unserem damaligen Besuch im Schmittenstollen, neu gewonnenen besonderen Freund mit unserem Besuch dort überraschen. 

Noch recht neu am Schmittenstollen ist der "Barbara Blick“ am Lembergweg an der Nahe. Und: wir durften einen kurzen Blick in das kleine Museum dort werfen ...

Hier Fotos von Sept. 2016 der Reise nach Bad Münster am Stein - Ebernburg bzw. dem Besuch im Schmittenstollen ...

Blog - 07.08.2017 Mut zur Leidenschaft

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 Mut zur Leidenschaft 

Nur wer für eine Sache „brennt“, kann auch viel erreichen ...

Immer wieder werde ich gefragt: „Warum machst Du das?“ Fotografieren, einen Blog betreiben, sozial engagieren … Es geht gar nicht so sehr um das warum, sondern für was bzw. für wen! Es gibt unzählige Institutionen, die sich sozial engagieren und für jede Art von Unterstützung dankbar sind oder Menschen, die Hilfe benötigen - aus den verschiedensten Gründen. Sei es z.B. hier in der Region die Troisdorfer Tafel, die AIDS-Hilfe Rhein Sieg e.V. in Troisdorf oder die Elterninitiative Krebskranker Kinder e.V. in Sankt Augustin. 

Und Ebenso ist es eine gute Möglichkeit, um auf Missstände aufmerksam zu machen.

Sicherlich kann auch ich nicht an mehreren Stellen gleichzeitig sein und oftmals ist meine Einsatz bzw. Engagement nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Aber mein Lebensmotto lautet: „Viele Tropfen füllen einen Eimer.“ - also!

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Oftmals heißt es auch: „Du bist ja auch ganz schön mutig, was Du da oft alles tust und die ganze Öffentlichkeit liest mit …“ Ist es mutig, wenn man für etwas „brennt“, von dem man überzeugt ist? So lange man es von Herzen tut bzw. es aus Leidenschaft geschieht - nein! Und ja: man muss mitunter mit (viel) Kritik umgehen können, aber das bringt einen weiter! Wer kritiklos an eine Sache herangeht, handelt rücksichtslos. Also ruhig mal in die Welt hinaushorschen uns sie auch mal mit den Augen der anderen sehen. Und: man sollte ganz bewusst für die Sache eintreten, an die man glaubt und weniger für sich selbst - aus ganzer Überzeugung - ohne dabei auf seine eigenen Vorteile zu schauen. Irgendwann kommt auch mal was zurück … und sei es auch oftmals nur ein herzliches Lächeln oder ein „Dankeschön!“.

D.h. nicht, dass es das Prinzip „Geben und Nehmen“ ausschließt - so lange es fair bleibt und einer guten Sache dient.

Um für eine Sache zu „brennen“, ist es ebenso wichtig, sich ein Netzwerk aufzubauen bzw. auch andere zu unterstützen, ohne dabei auf seinen eigenen Vorteile zu schauen und dabei authentisch und unabhänging zu bleiben.

Sicherlich braucht man auch Verbündete (Familie, Freunde …), die hinter einem stehen, aber auch ehrlich ihre Meinung äußern. Und da jeder Tag „nur" 24 Stunden hat, muss man lernen, Prioritäten zu setzen. Das ist wahrlich nicht einfach und bis man den Bogen raus hat, vergeht einiges an Zeit. Geduld ist also ein wichtiges Maß der Dinge.

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So gewinnt man immer wieder neue Erkenntnisse im Alltag, sieht und hört genauer hin, lernt interessante Menschen kennen und verschiedene Sichtweisen. Auf diese Art hilft man, Brücken zu bauen: denn eine Brücke verbindet Menschen …

An dieser Stelle sei allen gedankt, die mich bisher unterstützt haben und stets an mich glauben …!


Herz

Ganz besonderer DANK an meinen Lebens(weg)begleiter, der mich immer in den frühen Morgenstunden durch den Wald begleitet sowie auf Reisen, sie mir ermöglicht und Dinge für mich entdeckt, an meine Schwester und Diana :) die immer wieder mal meine Texte mit viel Geduld Korrektur lesen ;-) … an Herta, Katrin und Gerda, die immer ihre ehrliche Meinung äußern und das oftmals auch auf sehr humorvolle Weise. So verliere ich nie die Freude und den Glauben ...


Blog - 06.08.2017 Tag der Schwestern

 Tag der Schwestern 

Jährlich am 1. Sonntag im August findet der „Tag der Schwestern“ statt. Wenn Du eine Schwester hast, dann ist das der Tag, um sie mal wieder anzurufen, Zeit mit ihr zu verbringen, ihr eine nette Botschaft zu schicken … - oder: ihr einen Blog-Artikel zu widmen! :o)

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Über den Ursprung des „Tag der Schwestern" ist leider nicht viel bekannt und vermutlich geht der „Feiertag" auf eine indische Tradition zurück.

Auch ich habe eine Schwester! Und nicht nur deshalb ist sie etwas ganz Besonderes … Trotz, dass sie mich als Kind sehr, sehr oft geärgert hat (heute kann ich zum Glück darüber lachen ;o), z.B. wenn sie mir meine aufgebaute Legolandschaft abends vor dem Schlafengehen heimlich unter dem Etagenbett hervorzog, von dem ich dann am nächsten frühen Morgen heruntersprang - mit nackten Füßen - und mit einem lauten „Auuuuuuuaaaa!“ ruckzuck putzmunter war! Und nicht nur das: in aller Regelmäßigkeit musste ich somit meine Legolandschaft erneut wieder aufbauen. Hätte es einen Wettbewerb zu der Zeit im „Legolandschaftswiederaufbau“ gegeben, ich hätte ihn sicherlich gewonnen!

Wenn wir uns um den gemeinsamen Kassettenrecorder stritten, ob als Erstes „Die Drei ???“ oder Depeche Mode (hatte ich natürlich heimlich mit selbiger Technik vom Radio aufgenommen) gehört wurden, konnte es auch schon mal vorkommen, dass sie mir eine kleine Kanne roten „Fruchtsaft"* über den Nacken schüttete. Das hatte zur Folge, dass unsere Mutter dann nicht unterschied, wer den Streit angefangen oder wer Schuld hatte. Nö, wir bekamen beide eins hinter die Ohren und ich, als ältere von uns beiden, noch `ne Runde Stubenarrest obendrauf!

*“Quench" = Instantpulver mit Himbeer-Geschmack (wobei hier von FRUCHTsaft nicht wirklich die Rede sein konnte ;o). War aber zu unserer Kinderzeit in den 80er Jahren allseits beliebt. Allerdings nicht, wenn er sich über’s T-Shirt ergoss - dort hinterließ er ziemlich hartnäckige rote Flecken, über die sich Muttern alles andere als freute und sie diesen dann von unserer Getränke-Wunschliste strich! Stattdessen gab es dann wieder vermehrt selbst zubereiteten Hagebuttentee - pfuuuui! ;) Frei nach dem Motto: Strafe muss sein!

Toll waren die Sommertage im Freibad! Wir trollten über die Wiese, sprangen ins kalte Wasser, planschten munter drauf los. Während ich, als die Ältere, den Handstand im Wasser vorführte, versucht meine kleine Schwester natürlich mutig das Kunststück nachzumachen. Das endete zu Anfang immer damit, dass sie prustend wieder an der Wasseroberfläche auftauchte, weil sie jede Menge Wasser verschluckt hatte. Und da zu diesem Zeitpunkt ihre Beine noch um einiges kürzer waren, als meine, trug die Kraft des Wassers nicht gerade zu einer grazilen Darstellung bei ;-) Aber, wen scherte das. Hauptsache es machte Spaß! Wenn uns von der ganzen Anstrengung die Puste ausging, liefen wir pitschnass zurück zu unserer Decke auf der Wiese. Dort hatte unsere Mutter reichlich Nudelsalat parat und dicke geschmierte Stullen, gekochte Eier usw. Unser Vater spielte derweil auf der Wiese Fußball mit unserem Lieblingsonkel Wilfried. Unsere Verwandschaft war riesengroß. Daher tobten auch der ein odere ander Cousin mit ihnen auf der Wiese herum und die ein oder andere Cousine mit uns im Wasser. Und kaum, dass wir uns den Bauch vollgeschlagen hatten, sprangen wir zurück ins große Schwimmbecken. Bauchweh hatten wir anschließend nie - zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Und die Sommertage waren lang, heiß und trocken - oft über mehrere Wochen. Keiner beklagte sich. Sommer war eben Sommer! Tja … und heute (anderes Thema …)?!

Und meine Schwester beherrschte das perfekte „Hexenessen"! Kaum war Muttern mal kurz zum Einkaufen aus dem Haus, kletterte sie geschickt auf den Küchenschränken herum und holte alles an Gewürzen heraus, was sie finden konnte! Vor allem: Mehl! Alles landete im Spülbecken und wurde eifrig verrührt. Und ich musste es kosten - pfuuuuui! Das frisch zubereitete „Hexenessen“, wie sie es immer nannte, fand unsere Mutter natürlich alles andere als lecker und schon gar nicht lustig! Aber alles Geschimpfe nutzte nichts: bei nächster Gelegenheit ging alles wieder von vorne los und oftmals endete auch das für mich in Stubenarrest, weil ich nicht gut genug aufgepasst hatte. Ja, das ist eben das Schicksal der älteren Schwester - man trägt es mit Fassung. Und den Geruch von „Hexenessen“ (ich glaube, es war vor allem der Pfeffer) habe ich noch heute in der Nase. 

Viele, viele Jahre sind seitdem vergangen. Jetzt sind wir beide „gleich groß" ;-) und meine Schwester ist immer da, hört zu - zu jeder Tages- und Nachtzeit - reicht den Menschen um sich herum hilfreich ihre Hände, gibt Rat, wo er gebraucht wird, mit Sinn, Herz und Verstand.

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Herz

Liebes Schwesterherz: wenn Du das hier liest,  lache!!! Bitte ;-) … ich könnte noch so vieles schreiben. Lustiges, wie Trauriges. Es würde ein ganzes Buch füllen - aber das steht ja auf einem anderen Papier … wie Du weißt!

Die Erde ist schön, weil DU mit drauf bist!

Ich erinnere mich heute spontan an die vielen lustigen Dinge in unserer Kindheit! Die Legosteine fallen mir dabei aber immer wieder als Erstes ein. Bin ich doch seinerzeit, so müde und verschlafen an jenen frühen Morgenstunden vor Schulbeginn, immer erneut darauf reingefallen ;-) Aber selbst Schuld: ich hätte ja auch mal die Leiter nehmen können - hat Mutter immer gesagt! Recht hatte sie - zumindest in dem Punkt. *smile*.

Und auch an alle Schwestern im Herzen sei heute gedacht :-) !!

Blog - 05.08.2017 Es war einmal das Ei ...

 Es war einmal das Ei 

Klar, Eier gibt es immer noch! Nicht auszudenken, es würde eines Tages keine mehr geben - also vor allem Hühnereier, welche doch nahezu in keinem Kühlschrank fehlen. Und doch hat man derzeit das Gefühl, die Tage des Ei’s sind gezählt. 

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Als Kind holte ich mir früher die Eier auf dem benachbarten Grundstück selbst aus dem Stall. Voller Respekt, in kleinen Schritten, ging ich mit meinem roten Eimer’chen dort über den Hof. Der Geruch im Hühnerstall war beißend und ohne die Nase zu rümpfen war das Betreten kaum möglich. Husch, husch … schnappte ich mir 5 bis 6 Eier, legte sie vorsichtig in das Eimer’chen und sagte dem Nachbarn Bescheid, denen ich dann ein paar Groschen auf den Küchentisch legte. So war es ausgemacht. Die Groschen drückten mir entweder meine Großmutter oder meine Eltern zuvor in die Hand. Also alles ganz einfach! Wenn ich dann in mein Eimer'chen schaute und die kleinen Hühnerfedern auf den Eiern sah (und ja: auch Hühnerkacke!) überkam mich keinesfalls Ekel, sondern es machte mich einfach zufrieden. Zufrieden, weil ich wusste, dass meine Eltern oder meine Großmutter sich immer über die Eier freuten. Einige Zeit davor brachte noch der gute alte Eiermann die Eier von Haus zu Haus. Er rollte mit seinem VW-Bulli durch die Straßen und leutete sein Glöckchen. So hörte man ihn stets schon von weitem. Was für eine friedliche Zeit! Aufgeregt rannte ich dann mit meiner Mutter aus dem Haus und wir suchten uns die schönsten Eier aus. 

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Und heute?  Ekeleier!  Wer kann am wenigsten dafür? Genau - das Huhn! 

Traurig ...

Da steht man im Supermarkt und beobachtet, wie die Angestellten dort sämtliche Eier aus den Regalen entfernen und ringsherum Menschen, die ihnen unangenehme Fragen stellen bzw. ihre Eier zurückbringen! Millionen von Eiern werden nun vernichtet.

Was bin ich froh, dass wir unsere Eier überwiegend beim Bauernhof unseres Vertrauens kaufen. Und das schon seit vielen Jahren. Vor oder nach dem Einkauf kann man dort auf dem anliegenden Grundstück glückliche Hühner hinter einem Zaun auf der grünen Wiese beobachten - ein gutes Gefühl. Vor allem seit dem derzeitigen „Eier-Skandal“ bzw. der Verseuchung durch Fipronil.

Tja, und wie steht’s mit den Produkten, welche Eier enthalten? Z.B. Nudeln, Backwaren, Mayonnaise, Eierlikör, Speiseeis usw. - letzteres haben wir übrigens selbst hergestellt: Aprikoseneis (Zutaten: Joghurt, Aprikosen, Puderzucker, Honig).


Was ist Fipronil?

Fipronil ist ein Insektizid und soll eigentlich Läuse und Würmer töten. Und: es tötet auch Bienen - im Prinzip alle möglichen wirbellosen Tiere. Hergestellt wir es vom deutschen Chemiekonzern BASF. Seit 2013 ist Fipronil nicht mehr uneingeschränkt zugelassen. Tierärzte dürfen es bei der Parasitenbehandlung von Katzen und Hunden einsetzen. In Bereichen, in denen Lebensmittel hergestellt werden, ist die Verwendung des Insektizids absolut verboten. 

Millionenfach wurden nun mit Fipronil verseuchte Eier alleine aus den Niederlanden und Belgien nach Deutschland geliefert. Und der Skandal weitete sich aktuell stündlich aus 


Wie kam Fipronil ins Ei?

Nach aktuellen Erkenntnissen wurde dem Desinfektionsmittel „Dega 16“ das Insektizid Fipronil illegalerweise zugemengt. Vermutlich ging es hier mal wieder um reine Profitgier. Landwirte, welche "Dega-16“ zur Stallreinigung verwenden, sind aufgerufen, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an bzw. fast stündlich werden den Verbrauchern neue Erkenntnisse dahingehend aufgetischt -  bon appétit!


Wo kann ich mich informieren?

Auf dem Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz www.lebensmittelwarnung.de kann man die Nummern der betroffenen Eier nachprüfen. Inzwischen wurden auch belastete Eier aus Deutschland entdeckt -  hier  eine weitere aktuelle Liste der betroffenen Eier.

Das KAT*-Statement zu Fipronil ist hier zu finden.

* KAT – Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.


Achja, wer’s schon vergessen hat: 2011 war’s das Dioxin im Ei! Wenn auch nur einige wenige Eier seinerzeit Grenzwertüberschreitungen aufwiesen.

Der derzeitige Skandal zeigt nun auf, wie die Lebensmittel-Industrie europaweit die Eierregale der Supermärkte beherrscht und vermutlich auch das, was bisher eher im Verborgenen der Lieferketten lag! Spannend, interessant - macht schlauer - und dennoch ist vor allem der Verbraucher der Dumme! 

Heute das Ei, morgen die Milch, übermorgen das (Gammel)Fleisch ... Was kommt als Nächstes!? Das Vertrauen der Verbraucher wird mehr und mehr leichtfertig verspielt.

Apropos spielen: wir füllen dann mal gleich einen Lottoschein aus - im Falle eines 6er’s  werden wir zum Selbstversorger auf dem Land. Genau - und `nen VW-Bulli gönnen wir uns dann auch noch und vielleicht reichen die Eier ja aus, um die umliegende Nachbarschaft mit zu versorgen.

P.S.: Wer aufgehört hat zu träumen, hat auch aufgehört zu leben!

Blog - 04.08.2017 Internationaler Tag des Bieres 2017

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Bier gehört zu den bekanntesten und bliebtesten alkoholischen Getränken überhaupt - und das weltweit!  Und: es ist auch eines der ältesten Getränke der Welt. 

Es gibt unzählige Biersorten - kosten kann man sie z.B. bei „BIERweltweit“ in Siegburg.

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Der  Internationale Tag des Bieres  wird jährlich am ersten Freitag im August gefeiert u.z. einfach nur der Tatsache wegen, dass es Bier überhaupt gibt!


Ja, und auch in der Welt der Einhörner ;o) ist Bier angekommen. Kann man probieren, muss man aber nicht …

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Bier ist ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, das durch Gärung aus den Grundzutaten Wasser, Malz und meistens Hopfen gewonnen wird. Für ein kontrolliertes Auslösen der alkoholischen Gärung werden Zuckerhefen zugesetzt, seltener werden in einem zweiten Schritt auch Milchsäurebakterien geimpft.

Der Alkoholgehalt der meisten Biersorten liegt in Deutschland und Österreich zwischen 4,5 und 6 Prozent. Sogenanntes "alkoholfreies Bier" enthält meist noch eine geringe Menge Restalkohol. Der Alkoholgehalt liegt je nach Herstellungsverfahren zwischen 0,02 und 0,5 Prozent. Die meisten Fruchtsäfte enthalten von Natur aus durch Gärprozesse vergleichbare Alkoholmengen.

Als alkoholhaltiges Getränk kann Bier eine starke psychische und im späteren Verlauf auch körperliche Abhängigkeit hervorrufen – also süchtig machen – und zur Alkoholkrankheit führen. Da in vielen Regionen der Konsum von Bier und Wein auch in größeren Mengen gesellschaftlich anerkannt ist und so nicht als auffälliges Verhalten gilt, wird das Suchtverhalten von den Betroffenen und ihrem Umfeld tendenziell später erkannt als bei anderen Substanzen.

Medien erwähnen häufig, dass maßvolles Biertrinken gemäß den Ergebnissen einiger internationaler wissenschaftlicher Studien gesundheitsfördernd sei. Sie erwähnen nur selten, dass diese Ergebnisse umstritten sind. Vieles deutet darauf hin, dass die Schäden und Risiken des Alkohols (ein Zellgift) den positiven Nutzen von Wirksubstanzen im Bier überwiegen, und dies auch bei geringem Konsum. Regelmäßiger Alkoholkonsum steigert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Daran sollte auch am Tag des Bieres gedacht werden. 

Quelle: www.kleiner-kalender.de

Blog - 02.08.2017 Neues vom Standort Troisdorf

 Stadtwerke Troisdorf starten mit sieben neuen Azubis ins Ausbildungsjahr 2017 

Am 1. August 2017 haben erneut sieben junge Menschen eine Ausbildung bei den Stadtwerken Troisdorf begonnen. Innerhalb der nächsten drei Jahre erlernen die Auszubildenden im Rahmen eines modernen Ausbildungsprogramms alle Fähigkeiten und Inhalte, die sie als Industriekaufleute, Anlagenmechaniker oder Elektroniker benötigen. 

Peter Blatzheim: „Bei uns lernen Sie Zukunft!“ Der Geschäftsführer der Stadtwerke Troisdorf, Peter Blatzheim, begrüßte die neuen Auszubildenden: „Die Stadtwerke Troisdorf sind ein wichtiger und vor allem innovativer Arbeitgeber in der Region Rhein-Sieg. Mit uns zu arbeiten, das heißt am Puls der Zeit zu sein und ich kann Ihnen versichern – bei uns lernen Sie Zukunft! Außerdem haben Sie auch als junger Mensch Aufstiegschancen, denn wir betreiben eine konsequente Nachwuchskräfteförderung. Zurzeit arbeiten vier Mitarbeiter unter 35 Jahren in Entscheiderpositionen." 

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Insgesamt beschäftigen die Stadtwerke Troisdorf zurzeit 17 Auszubildende als Industriekaufleute, Anlagenmechaniker, Elektroniker und Wasserversorgungstechniker. Das Auswahlverfahren für das Ausbildungsjahr 2018 startet nach den Sommerferien. 

Weitere Infos: www.stadtwerke-troisdorf.de oder direkt bei Thomas Disch unter discht@stadtwerke-troisdorf.de

Quelle & Bildnachweis: Pressemitteilung v. 01.08.2017 - Stadtwerke Troisdorf GmbH, Poststr. 105, 53840 Troisdorf

Blog - 01.08.2017 Einhörner und ihre Entfremdung ...

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 Einhorn-Bier 

Der Hype ist ja längst fast jedem bekannt. Bisher konnte ich dem widerstehen. Aber eben auch nur bisher! So ist es heute geschehen: raus aus dem Büro und ab ins Einkaufsgetümmel. Und siehe da: „Einhorn-Bier!“

Feierabend lässt grüßen. Was soll’s, dachte ich mir. Ab in den Einkaufskorb damit. Und so geschah es, dass ich das allererste "Einhorn-Bier" in meinem Leben trank. Der würzige Geschmack macht es trinkbar, trotz dieser süßlichen Fruchtnote. Kann man mögen oder auch nicht. Immerhin enthält es 98 % Zwönitzer Weißbier und nur 2 % Getränkesirup mit Himbeergeschmack. 

Und: 4,8 % Vol. Alkohol! 

Bei letzterem frage ich mich: ist es doch gerade die junge Generation, die den Einhörnern hinterher jagt - und dann in Verbindung mit Alkohol??

Mmmmmh, finde ich das gut? Sinnvoll? Das Einhorn steht ja symbolisch für das „Gute“.

Für mich ist es schlichtweg geschmackloser Unsinn!

Aber in einer so verrückten Welt wie heute, in der nichts mehr „normal“ zu sein scheint, ist wohl inzwischen auch „Einhorn-Bier“ legitim. Aber hat da die Brauerei Zwönitz wirklich nachgedacht? Jugendliche könnten die Aufmachung nur all’ zu verführerisch finden. Deshalb wird dies nicht nur mein allererstes „Einhorn-Bier“, sondern auch mein letztes sein.

Es gibt ja inzwischen auch die sogenannte „Einhorn-Kotze“ = pinkfarbene Smoothies. Immerhin ohne Alkohol.


P.S.:

Wer gerne mal bisher eher unbekannte und außergewöhnliche Biersorten entdecken möchte, dem empfehle ich eine Bierverkostung bei „BIERweltweit“ in Siegburg …!


© Alex We Hillgemann / www.alexografie.de  -  Alle Rechte vorbehalten!