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Blog - 23.12.2014 Weihnachts-Newsletter


Schon wieder ist (fast) ein Jahr vorüber … werden die meisten von Euch denken. Ein Jahr voller Ereignisse, welches die Welt mit positiven, aber auch mit vielen negativen Gedanken gefüllt hat. Ereignisse, die wir beeinflussen können und wiederum auch nicht. Vieles geschieht, ohne dass wir es ändern und gar rückgängig machen können.

Aber Eines möchte ich jedem von Euch auf dem Weg ins Jahr 2015 mitgeben: füllt Euer Leben mit kleinen, aber guten Taten, die die Welt ein Stück besser machen. Dort, wo Ihr seid - dort, wo Ihr lebt.

Dieser „Newsletter“ wird diesmal eher mit Worten, als mit Bilder gefüllt sein ...

Meine „Weihnachtskarte“ habe ich diesmal weniger winterlich gewählt. Denn der Winter mit Eis & Schnee scheint hier in der Region in weiter Ferne zu sein. Das Wetter erinnert eher an den Herbst, der dem Winter keinen Platz machen will. Auch das steht ganz sicher im Einfluss des ganzheitlichen Handels der Menschheit. 

Ich gehöre zu einer Generation, in der ich die Weihnachtszeit mit Schneemännerbauen und Schlittenfahren verbinde. Welch ein Glück! Und das von meinem 1. Lebensjahr an. Wann hat das aufgehört? Vor … 20 Jahren etwa? Ich kenne die Jahreszeiten noch als das, was sie sind (oder waren?). Ich konnte als Kind noch auf der Straße spielen, ohne mich über heraneilende Autos fürchten zu müssen. Beim Spielen draußen setzen wir unsere eigenen Ideen in die Tat um - ohne all’ zu großen Einfluss durch die Medien. Langeweile war ein Fremdwort. Wir Kinder verabredeten uns ohne technische Hilfsmittel - per Handschlag. Und: es funktionierte! Als wir älter wurden, saßen wir gemütlich in der Teestube beisammen und hörten Musik vom Kassettenrecorder. Und jedesmal, wenn die Kassette alle Lieder ohne „Bandsalat“ überstand, waren wir glücklich!

Wir hatten immer zu Essen im Kühlschrank, obwohl alle Lebensmittelläden mittags geschlossen waren, abends nur bis 18.30 Uhr geöffnet hatten und an Samstagen auch nur bis max. 13.00 Uhr … Internet gab es nicht! Ein Paket war tagelang unterwegs und die Freude um so größer, wenn es endlich eintraf.

Das sind nur einige wenige Erinnerung an die gute, alte Zeit. Ohje …. jetzt gehöre ich schon zu denjenigen ;-) die so „reden“ - gute alte Zeit. Aber so empfinden wir es doch, oder? Die Schnelllebigkeit in der heutigen Zeit, das Klingeln, Klicken, Summen etc. um uns herum tut mir persönlich nicht gut. Ich mag immer weniger gern öffentliche Verkehrsmitteln benutzen, an Bahnhöfen sitzen, Einkaufen gehen. Geht es Euch auch so?

So ist der Gang der Zeit, den jede Generation durchlebt - auf ihre Weise. Wir können die Zeit nicht anhalten, aber wir können sie schätzen lernen, mit dem, was sie uns lehrt.

Für das Jahr 2015 habe ich diesmal so gut wie keine Pläne geschmiedet. Auch das hat mich das Leben gelehrt: erstes kommt es anders und zweitens als man denkt … sagte schon mein Vater früher immer. Das Einzige, was ich mir öfter vornehmen werde, sind Spaziergänge in der Natur. So ist auch das Foto unten entstanden: im Herbst diesen Jahres in der Wahner Heide. 

Wünsche habe ich keine - zumindest keine materiellen. Was ich mir wünsche, ist Frieden - in jeglicher Beziehung - wie im Kleinen und Großen. Und: dass meine „kleine" Schwester das Rauchen aufhört ;) Ich brauche sie nämlich noch -- ;o) … und natürlich nicht nur ich! (Schwesterherz: Du hast noch ein Fotoshooting bei mir gut!). Meinem Schwager wünsche ich eine „unfallfreie“ Zeit (pass’ bitte besser auf Dich auf!). Meinem Ehemann wünsche ich mehr Gelassenheit und das, was er an Lasten jeden Tag 100-fach zu tragen hat - auf dem Weg zu seinen Kunden - seine Seele nicht unnötig gleichsam erschwert (Wirf es ab! Und: Danke für Deine Unterstützung - dass ich auf Dich zählen konnte, an den Tagen, an denen die Zeit einfach nur zerronn’ und ich so guter Dinge war, alles schaffen zu wollen!) …  Meiner Mutter wünsche ich dasselbe - sie ist bereits auf einem guten Weg ... - trotz vieler trauriger Tage und Nächte in ihrem Leben, behält sie ihren Humor und ist immer da … (Danke Mama!). Meinem Vater wünsche ich, dass er ebenfalls seinen (schelmigen ;-) Humor behält und in seiner Umgebung für gute Laune sorgt - obwohl das Schicksal vor einigen Jahre ihn hart getroffen hat (Papa: ich erzähle heute noch Deine Witze ;) von früher, so gut ich kann). Einem guten Freund in der Ferne wünsche ich: … die Kraft, die richtige Entscheidung(en) zu treffen und für sich und seine liebe Frau: mehr Zeit für Zweisamkeit! (Paul: DANKE  für Deine immerzu mentale Unterstützung zur rechten Zeit!). Meinem kleinen Enkel wünsche ich, dass er sich weiterhin diese Kind(heit)lichkeit bewahrt - immerzu (DANKE für Deine „Liebesaugen“ ;) und, dass seine Eltern immerzu so gut auf ihn aufpassen, wie sie das bisher getan haben (Ihr macht das super!).

Auch dem Rest meiner Familie und lieben Freunden wünsche ich friedliche Stunden - nicht nur zu Weihnachtszeit - und Euch natürlich auch! Daher schreibe ich das ja hier alles ;-) Mögen alle bitte gesund bleiben!

Für diejenigen unter Euch, die zur Weihnachtszeit eher traurig gestimmt sind: vor einigen Tagen erhielt ich eine kleine Botschaft, ich kann gar nicht mehr sagen, woher sie genau kam. Aber sie lautete in etwa so:

„Immer wenn Du traurig bist, stell' Dir einfach vor, ein Pinguin kommt auf Dich zugewatschelt!“

Diese kleine Botschaft lasse ich einfach mal so „stehen“ … Jedenfalls finde ich ich sie sehr schön, weil sie einem unvermittelt einen lustigen und damit positiven Gedanken schenkt. Ich jedenfalls musste bei dieser kleinen Botschaft einfach nur Schmunzeln - und schon waren alle traurigen Gedanken für einen Moment verflogen! So einfach kann es eben manchmal auch sein ;o)

Ich werde zum Jahresende nur Eines tun: aus den negativen Stunden des Jahres 2014 werde ich die Kraft nehmen und sagen: „Et hätt noch imme joot jejange!“ … alles fügt sich - irgendwie - manches braucht Kraft, Ausdauer, Geduld und Zeit. Aus den positiven Stunden nehme ich mir die Freiheit auch öfters mal „NEIN!“ zu sagen, den Dingen ihren Lauf zu lassen … und bei allem, was ich geschafft habe, mir auch mal selbst auf die Schulter zu klopfen.

So - genug der philosophischen Worte - wir lesen uns - hoffentlich - im nächsten Jahr wieder! Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Und hier und da werde ich einige Momente davon hoffentlich wieder mit der Kamera einfangen und auf www.alexografie.de zeigen können.

Den Troisdorfern unter Euch oder diejenigen, die dieser Stadt wohlgesonnen sind … (wie auch immer!) möchte ich gerne noch folgendes Projekt ans Herz legen - bzw. macht mit!:

Notes of Troisdorf - wenn sich Troisdorf am Rande des Alltages „verzettelt“. TroMoSomen … Troisdorf Montag bis Sonntag … (www.tromosomen.de)

Es grüßt Euch herzlichst 

Alex


P.S.: … und da gerade Udo Jürgens diese Erde verlassen hat, im stolzen Alter 80 Jahren, ohne Krankheit, Schmerz 

        und Leid -  bei einem Spaziergang in der Natur (einen schöneren Tod kann man sich kaum wünschen und daher 

        sollte man auch über seinen Tod nicht traurig sein. Denn: er hat sehr viel hinterlassen …) weiter unten noch ein

        Song von ihm … "Was wirklich zählt auf dieser Welt" ...

Was wirklich zählt auf dieser Welt 

Wenn du mitunter traurig bist,
es mag sein vielleicht,
weil das Geld nie reicht,
dann sag' dir, daß da manches ist,
was der reichste Mann
sich nicht kaufen kann.

Es gibt: Sehnsucht! Träume!
Nachts das Rauschen der Bäume!
Es gibt: Treue! Freunde!
Jemand, der zu dir hält!
Was wirklich zählt auf dieser Welt,
bekommst du nicht für Geld!

Lächelt dir nur im Stadtgewühl
ein ganz Fremder zu,
der wohl denkt wie du...
Diese Sekunde Glücksgefühl,
kaufen kannst du sie
doch im Leben nie.

Es gibt: Jugend! Alter!
Sommerselige Falter!
Es gibt: Sonne! Sterne!
Mond am nachtblauen Zelt!
Was wirklich zählt auf dieser Welt,
bekommst du nicht für Geld!

Oft bringt schon eine Kleinigkeit
in das Alltagsgrau
etwas Himmelblau.
Rings um uns her liegt Glück bereit,
heute seh'n es doch
nur die Kinder noch.

Es gibt: Heimat! Stille!
Und das Lied einer Grille!
Es gibt: Regen! Blumen!
Mohn, der leuchtet im Feld!
Was wirklich zählt auf dieser Welt,
das bekommst du nicht für Geld!

(Udo Jürgens - *30.09.1934 +21.12.2014)

Blog - 06.12.2014 Nikolaus

Es ist jetzt früher Abend und der Nikolaustag fast vorbei. Und die guten Zeiten von heute sind die traurigen Gedanken von morgen - sagte einst Bob Marley. So ist wieder ein Tag vergangen, der niemals wiederkehrt.

Der nächste Nikolaustag ist erst wieder in einem Jahr - eine lange Zeit. Ein Tag, den man vielen Guten Taten verbindet. Schade. Nun wird es erstmal Nacht.


LunaHimmel200613


Blog - 01.12.2014 - Neuzugang in der Galerie s/w

Fotografiert für den „Tag der offenen Tür“ - in einer Branche, wo es mehr, als „nur“ um Mode geht, sondern darum, den Menschen wieder ihre Würde zurückzugeben. Z.B. wenn sie ihr Haar durch eine Chemotherapie verlieren ...

PerueckeRihanna301114


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