Beziehungsmanagement

Im  beruflichen Alltag fällt mir immer stärker auf, dass das sogenannte Beziehungsmanagement nicht bewusst eingesetzt bzw. gelebt wird. Dabei ist dies gar nicht so schwierig, wenn man die wichtigste Grundregeln kennt und bewusst lernt, diese einzusetzen - auch, wenn dies ein komplexer Vorgang ist. Das gilt nicht nur für das Privatleben, sondern auch für die Beziehung zwischen Mensch und Marke. Erfolgreich ist das Beziehungsmanagement nur dann, wenn es auch gelingt, Beziehungen unter Geschäftspartnern nachhaltig zu pflegen. Somit hat das CMR (Customer Relation Management = Kundenbeziehungsmanagement) in den letzten Jahren immer mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Das liegt vor allem auch am stetigen Wandel der Kommunikationswege: die schnelle Verbreitung von Informationen im Internet spielt dabei die größte Rolle.

Die vier folgenden Komponenten sind das wichtigste Kriterium im Beziehungsmanagement:

Vertrauen: Positive Emotionen beim Kunden zu erschaffen sind Grundvoraussetzung für einen Beziehungsaufbau. Kernpunkt ist dabei immer die individuelle Ansprache, trotz stetig größer werdender Massenmärkte. Die persönliche Beratung und auch die Hilfestellung bei der Lösung von Problemen sind wichtige Faktoren. Der Kunde muss dass Vertrauen haben, dass sein Problem gelöst werden kann! Weiterhin spielt auch das Engagement im Themenumfeld des Unternehmens wie z.B. die Unterstützung einer Initiative für krebskranke Menschen oder die Erforschung der Krankheit eine wichtige Rolle, um Vertrauen zu schaffen.

Sympathie: Zielbewusstes Handeln, und dabei die Interessen des anderen nicht aus dem Auge zu verlieren, ist eines der wichtigsten Aspekte. Gegenseitige Wertschätzung - auch trotz unterschiedlicher Ansichten - sind ebenso eine Grundvoraussetzung, um Sympathie zu erzeugen. Gemeinsame Interessen entdecken und zu schaffen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Dabei solle man sich bewusst auf den Gesprächspartner einlassen und sich in die Welt des anderen hinein wagen, ohne jedoch die eigene Persönlichkeit aufzugeben.

Soziale & fachliche Kompetenz: Auf alle relevanten Signale einer Situation und der des Gesprächspartners frühzeitig und sensibel reagieren sind wichtige Faktoren für eine soziale Kompetenz. Stimmungen und Emotionen müssen richtig eingeschätzt werden. Dies setzt eine gute Kommunikations-, Konflikt- und Kritikfähigkeit voraus. Kompromissbereitschaft und aktives Zuhören sind ebenso Grundvoraussetzung für eine soziale Orientierung. Zur fachlichen Kompetenz zählen nicht nur das fachliche Wissen (gute Produkt- und Marktkenntnisse etc.), sondern auch die Fähigkeit zur Eigenorganisation, zielorientiertes Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein.

Langfristigkeit: Sind alle zuvor genannten Komponenten vorhanden, sollte einer langfristigen Bindung nichts mehr im Wege stehen - sie ist stets das Ziel!


"Die Demokratie lebt vom Kompromiss. Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen." Helmut Schmidt (Bundeskanzler  von 1974 - 1982)


FlyerBeziehungsmanagement0714

© Text, Fotografie & Grafik: Alex We Hillgemann / Alexografie - 2014

© Alex We Hillgemann / www.alexografie.de  -  Alle Rechte vorbehalten!