Denn Sie wissen nicht ...

… was Sie (als Erstes) tun (sollen)!?

Zuviel Stress legt das Gehirn lahm bzw. blockiert die Denkfähigkeit. Man verirrt sich in einem Dschungel von unerledigten Dingen und verliert seine Bedürfnisse und Ziele aus den Augen. Stress erzeugt im Körper ein Hormonchaos. Das, was unsere volle Aufmerksamkeit benötigt, fällt uns immer schwerer zu erkennen.

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Daher ist es wichtig zu begreifen, wann dieser Zustand erreicht ist. Dann gilt es: inne zu halten und STOPP zu sagen! Das fällt den meisten Menschen schwer: ein NEIN deutlich auszusprechen und sich Rückzugsmomente zu schaffen - auch wenn z.Zt der Aktenberg so hoch zu sein scheint wie der Kölner Dom. Doch mit ein wenig Übung lässt sich dies erlernen, bevor es zu spät ist. Wir brauchen diese Momente, in denen wir uns Zeit nehmen, Prioritäten zu sortieren, bevor wir zum Workaholic mutieren oder gar wegen Burnout kompl. "ausgeschaltet" werden.

Unter dem stetigen Einfluss … alles muss noch schneller und schneller gehen und noch mehr und mehr … gilt es um so mehr, zu lernen, eine Aufgabe, nach der anderen zu erledigen. Die sogenannte Multitaskingfähigkeit existiert zwar, aber auch nur innerhalb bestimmter Grenzen - diese muss man erkennen können! Multitasker verlieren zudem das Gespür, zu erkennen, was gerade wichtig ist. Daher ist es ein Trugschluss, zu glauben, das Multitasking Zeit einspart. Dies geht zu Lasten von Zeit und Qualität.

Eine Reihenfolge der zu erledigenden Aufgaben kann am Besten getroffen werden, wenn man sich folgende Fragen stellt:

1. Wie wichtig ist die Aufgabe tatsächlich?

2. Welche Auswirkung wird das Erledigen der Aufgabe haben?

3. Wieviel Zeit werde ich in etwa für diese Aufgabe brauchen?

Machen Sie dann Vorschläge, wann Sie was erledigen. Vermitteln Sie nach dem STOPP Ihrem Gegenüber, dass Sie wissen, was verlangt wird, aber dass Sie in einer gewisse Reihenfolge ihre Aufgaben erledigen werden - zeitnah, aber nicht alles auf einmal und nicht jetzt sofort.

Sicherlich kostet dieses Innehalten und Hinterfragen etwas Zeit, aber die tatsächliche Arbeit wird dadurch effektiver - und belastet unseren Organismus weniger!

Noch ein Tipp zum Schluss:

40 % der täglichen Zeit sollte man (ver)planen - die restliche Zeit sollte für Unvorhergesehenes reserviert werden!


© Text & Grafik: Alex We Hillgemann / Alexografie - 2014


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