Selbstkompetenz


Zu wissen, wer man ist - das bedeute  Selbstkompetenz. Man weiß, wo man hin möchte und besitzt die Fähigkeit, auf das Erreichen seiner Ziele hinzuarbeiten.

Dazu gehören vor allem folgende Fähigkeiten:

  • Eigeninitiative
  • Entschlusskraft & Entschlossenheit
  • Flexibilität
  • Kritikfähigkeit
  • Selbstvertrauen

Eine hohe Selbstkompetenz zu besitzen, bedeutet vor allem auch, sich selbst führen zu können = Selbstmanagement!  Hierzu muss man in der Lage sein, sich selbst zu erkennen, um die eigene Persönlichkeit zu reflektieren. Das versetzt einen in die Lage, eigene Reaktionsmuster notfalls durchbrechen und somit nicht vertretbare Handlungen von vornherein ausschließen zu können. 

Menschen mit einer hohen Selbstkompetenz suchen nach Möglichkeiten und nicht nach Ausreden! 

Klar definierte Ziele bestimmen ihren Weg und sie konzentrieren sich auf das, was sie selbst beeinflussen können. Man muss sich der eigenen Rolle, Identität und Verantwortung in seinem täglichen Handeln bewusst sein und wissen, welche möglichen Reaktionen das eigene Handeln hervorruft - denn: 

Aktion = Reaktion!

Weitere wichtige Voraussetzungen für eine gute Selbstkompetzen sind Kreativität und Kommunikation.

Zu den Menschen, die sich kaum oder gar nicht selbst reflektieren, zählt vor allem die folgende Spezie:

Der/die klassische „Beleidigte“, der/die „Dramatiker(in)“ und: der/die „Sensible“. Wie geht man mit solchen Mensch im beruflichen Alltag um? Verständnis zeigen hat seine Grenzen - daher gilt: Klartext sprechen!

Der/die Beleidigte:

Oft weiß man nicht mal genau, warum sie gekränkt sind oder so wirken und sie besitzen schon fast eine beängstigend negative Energie, in dessen Nähe man nicht umhinkommt, sich grundsätzlich unwohl zu fühlen.

Solche Menschen haben nie gelernt, Konflikte zu lösen. Ihre ständige Art, des „gekränkt Wirkens“ ist Ausdruck einer enormen Hilflosigkeit. Sie haben nie gelernt, zu streiten und, dass dies sogar eine befreiende Wirkung haben kann - z.B. auch nach dem Motto: ‚Ein Gewitter reinigt die Luft!‘ … und in dieser Luft kann man hinterher wieder frei(er) atmen.

Hier gilt es, klare Genzen aufzuzeigen: man muss sich für eine Kränkung nicht verantwortlich fühlen, wenn darüber nicht gesprochen wird! Man muss die Initiative ergreifen und auf einer sachlichen Ebene klarstellen: „Künftig möchte ich, das wir das besser in den Griff bekommen!“ Die Betonung liegt hier auf WIR, um hier die Gemeinsamkeit klar herauszustellen.

Der/die Dramatiker(in):

Alles ist schlecht, alle sind schlecht - kurz auf den Punkt gebracht, ist das die Botschaft, die diese Menschen nahezu ständig verbreiten. Das Problem ist für sie interessanter, als die Lösung.

Solche Menschen empfinden Probleme stets als Bedrohung und nicht als Herausforderung. Mit anderen Worten: sie fühlen sich - und wirken - stets überfordert.

Auch hier gilt es, klare Grenzen zu ziehen und gezielt nachzufragen: „Was wäre denn Deiner Meinung nach die Lösung?“ Oder: „Was hälst Du von folgender Lösung …?“ Man kann auch die Rollen tauschen: „Du, ich habe folgendes Problem. Was meinst Du, wie wir das lösen könnten?“ Solche Möglichkeiten kann man wiederholen und dem/der Dramatiker(in) so bewusst machen, dass es viel efektiver ist, sich der Lösung zu widmen, als stets Zeit damit zu verschwenden, Themen unnötig zu problematisieren - davon werden sie ja schließlich nicht besser.

Der/die Sensible:

Das Radio ist zu laut, er/sie kann sich nicht konzentrieren. Die Luft ist zu stickig oder es zieht. Es ist zu warm, es ist zu kalt. Das Licht blendet, es ist zu dunkel … usw. Der/die Sensible fordert ständige Rücksichtnahme und stets hat man das Gefühl, in seiner/ihrer Nähe nahzu alles falsch zu machen. Die Antennen solcher Menschen sind stets auf die eigene Befindlichkeit ausgerichtet.

Es gibt nur ein Prinzip: Regeln aushandeln. Denn alles ist ein Frage des Kompromisses. Ist die Luft zu stickig, einigt man sich auf ein 10-minütiges Stoßlüften. Blendet das Licht durch’s Fenster und behindert so die Bildschirmarbeit, dann tüftelt man gemeinsam aus, ob die Jalousie weiter runter oder weiter rauf gezogen wird oder ob evtl. andere Lichtquellen stören und wie man hier etwas verbessern kann usw. Das ganze Geheimnis liegt also darin: freundlich zu reagieren und auch hier gemeinsam Lösungsansätze und Kompromisse zu finden!


Teamplayer  haben die Fähigkeit mitzufühlen bzw. besitzen ein hohes Maß an Empahtievermögen. Sie sind in der Lage, sich regelmäßig selbst zu reflektieren, können daher auch besser kooperieren und sind erfolgreicher, weil sie mit anderen an „einem Strang ziehen“.

Solche Menschen führen Teams oftmals erfolgreich ans Ziel. 


Prüfe Dich jeden Tag - und sage dann:




© Text & Grafik: Alex We Hillgemann / Alexografie - 2015

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